Werner-Seelenbinder-Halle, Überdachte Sportarena in Prenzlauer Berg, Deutschland.
Die Werner-Seelenbinder-Halle war eine Indoor-Sporthalle in Prenzlauer Berg, die Platz für etwa 10.000 Menschen bot. Das Gebäude hatte mehrere Ebenen mit einem großen Mittelraum, wo Sportveranstaltungen und Konzerte stattfanden.
Das Gebäude eröffnete 1950 in Ost-Berlin und nutzte einen ehemaligen Viehmarkt. 1976 verlor es an Bedeutung, als der Palast der Republik andere Funktionen übernahm.
Jedes Jahr kamen Menschen hierher zum Festival der Politischen Lieder, wo Musik und Politik zusammenkamen. Der Ort war ein Treffpunkt für Menschen, die sich austauschen wollten.
Der Ort war früher gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und zentral in der Stadt gelegen. Besucher konnten leicht zu Fuß oder mit der Straßenbahn dorthin gelangen.
Der Name stammt von Werner Seelenbinder, einem deutschen Ringer, der sich gegen die Nazis wehrte und 1944 hingerichtet wurde. Die Halle trug seinen Namen als Erinnerung an seinen Widerstand.
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