St. Marien, Neuromanische Kirche in Witten, Deutschland
St. Marien ist eine Kirche im Stil der Romantik in Witten mit langem Mittelschiff, Pilastern und einem markanten südlichen Turm mit rundbogigen Schallöffnungen. Das Gebäude steht an der Marienplatz 1 und zeigt die typischen Formensprache dieser Stilepoche mit seinen charakteristischen architektonischen Elementen.
Der Bau begann 1846 unter der Leitung von Architekt Ernst Friedrich Zwirner und wurde dann 1895 von Arnold Güldenpfennig erweitert. Diese zwei Bauphasen prägen bis heute das Erscheinungsbild des Gebäudes.
Das Gebäude ist Teil der Route der Industriekultur, einer Sammlung von Sakralbauten, die die architektonische Entwicklung der Ruhrregion zeigt. Besucher können hier sehen, wie religiöse Architektur mit der industriellen Geschichte der Region verbunden ist.
Der Eingang hat Rampen und angepasste Wege, die vollständigen Rollstuhlzugang zu allen Bereichen des Gebäudes ermöglichen. Besucher mit Mobilitätsbedarf finden hier gute Voraussetzungen, um das Innere zu erkunden.
Die Kuppel enthält Dekoration aus 1982, die künstlerische Muster aus den 1920er Jahren nachbildet und zeigt, wie alte Motive bewahrt wurden. Diese Restaurierung verbindet zwei Epochen und zeigt das Engagement für historische Kontinuität.
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