Museum Insel Hombroich, Kunstmuseum und Skulpturengarten in Neuss, Deutschland
Museum Insel Hombroich erstreckt sich über 25 Hektar Wiesenland mit elf Ausstellungspavillons aus hellem Beton, die der Bildhauer Erwin Heerich entworfen hat. Die Gebäude stehen zwischen Bäumen und Wasserflächen verteilt, jeder Pavillon beherbergt eine andere Sammlung von Kunstwerken und Objekten ohne feste Reihenfolge oder vorgegebene Wege zwischen ihnen.
Das Gelände wurde 1982 von Karl Heinrich Müller gekauft, der die Villa Rosa Haus erwarb und begann, hier Kunst und Natur zusammenzuführen. Die erste öffentliche Öffnung erfolgte 1987, nachdem die ersten Pavillons fertiggestellt waren und die Landschaft für Besucher gestaltet wurde.
Der Name Hombroich stammt von einem historischen Gutshof, der seit Jahrhunderten in der Landschaft verwurzelt ist. Die einzelnen Pavillons tragen keine Beschriftungen und lassen Kunstwerke aus verschiedenen Zeitaltern nebeneinander stehen, als wären sie Teil eines ruhigen Gesprächs über Epochen hinweg.
Von April bis September ist der Ort täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet, im Winter von 10 bis 17 Uhr. Gutes Schuhwerk hilft beim Laufen über Wiesen und Wege, die bei Regen rutschig werden können.
Die Ausstellung verbindet zweitausend Jahre Kunstgeschichte ohne Erklärungen oder Wandtexte, sodass ein khmerisches Relief neben einem Gemälde von Rembrandt hängen kann. Diese Herangehensweise gibt jedem Besucher die Freiheit, eigene Verbindungen zwischen den Werken zu entdecken und selbst zu deuten, was er sieht.
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