Arboretum Erbsland, Forstforschungsarboretum bei Mirow, Deutschland
Das Arboretum Erbsland ist ein Baumforschungszentrum in der Nähe von Mirow, das auf etwa 7 Hektar Fläche wächst. Hier stehen über 30 verschiedene Baumarten, von denen einige bis zu 42 Meter hoch werden.
Im Jahr 1887 gründete Forstmeister Friedrich Scharenberg diesen experimentellen Ort zur Erprobung fremder Baumarten für die deutsche Forstwirtschaft. Der Ort entstand als praktisches Testgelände für Forscher, um zu sehen, welche ausländischen Arten sich im deutschen Klima eignen würden.
Der Name Erbsland stammt aus der früheren landwirtschaftlichen Nutzung des Geländes, auf dem Bauern auf den fruchtbaren Lössinseln Erbsen anbauten. Dieser historische Bezug ist bis heute in der Bezeichnung des Ortes lebendig.
Das Arboretum ist leicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad zugänglich und verfügt über keine Umzäunung, was freien Eintritt ermöglicht. Für längere Besuche gibt es in der nahe gelegenen Stadt Mirow zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten.
Die Sammlung umfasst seltene Arten wie Purpur-Eichen, Rot-Eichen, Hickory-Bäume, Küstentannen und Goldfichten, die sich harmonisch in die Landschaft einfügen. Diese ausländischen Baumarten bieten seltene Gelegenheiten, Waldbäume zu sehen, die man sonst in der Region nicht findet.
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