Hiroshima-Gedenkhain, Friedensdenkmal in Hannover, Deutschland
Das Bois d'Hiroshima ist eine Gedenkstätte in Hannover, die aus einer Steinstele besteht, umgeben von Bäumen und Pflanzen. Der Ort wurde geschaffen, um die atomare Tragödie in Japan zu würdigen und eine symbolische Brücke zwischen den beiden Städten zu bilden.
Die Gedenkstätte wurde 1987 errichtet und knüpft an die atomare Bombardierung von Hiroshima an, die am 6. August 1945 stattfand. Das Projekt entstammt dem Willen, international ein Zeichen für Frieden zu setzen.
Der Ort trägt den Namen der Stadt Hiroshima und verbindet durch diese Benennung Hanover mit einem fernen Ort der Trauer. Die Gestaltung mit Steinen und Pflanzen folgt Prinzipien, die an japanische Gärten erinnern.
Das Gelände ist über gepflasterte Wege zugänglich und rollstuhlgerecht ausgestattet. Informationstafeln vor Ort erklären die Geschichte und Bedeutung des Ortes.
Jedes Jahr falten Besucher an diesem Ort Papierkräne nach japanischer Tradition und befolgen damit den Brauch der tausendfachen Origami-Kräne als Symbol für Friedenswünsche. Diese Handlung verbindet persönliche Hoffnungen mit einer weltweiten Friedensbewegung.
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