Maschseequelle, pumping station in Hannover, Germany
Die Maschseequelle ist eine Brunnenanlage in Hannover mit einer Pump- und Filterstation aus Ziegelbauwerk, die 1935 in Betrieb genommen wurde. Das Gelände umfasst eine Blumenwiese und mehrere historische Strukturen, darunter die keramischen Heronenskulpturen der Künstlerin Ruth Meisner sowie eine 2019 eröffnete Brücke mit symbolischem Namen.
Die Anlage wurde 1935 von Architekt Schlenstedt entworfen und erbaute als Pumpenwerk für den künstlich angelegten Maschsee. Nach dem Krieg versetzte die Stadt 1951 nachgearbeitete Heronenskulpturen auf einem Gartenschau-Gelände, nachdem die Originale 1950 entwendet worden waren.
Die Maschseequelle trägt ihren Namen nach der historischen Landschaftsbenennung 'Masch', die auf die sumpfigen Wiesen in dieser Gegend hinweist. Die Anlage mit ihren Ziegelbauwerken und den Heronenskulpturen von Ruth Meisner prägt bis heute das Bild dieses Ortes und erzählt von der handwerklichen Kultur der 1930er Jahre.
Die Anlage liegt am Karl-Thiele-Weg in der Nähe des Maschsees und ist leicht zu Fuß erreichbar, wenn man den See umrundet. Der Ort ist am besten tagsüber zu besuchen, um die Architektur und die Skulpturen deutlich zu sehen.
Die Heronenskulpturen der Künstlerin Ruth Meisner wurden 1950 gestohlen, aber nicht eingeschmolzen wie viele andere Kunstwerke aus dieser Epoche. Die Stadt ließ sie für eine Gartenschau 1951 neu anfertigen und sicherte damit ein seltenes Beispiel dafür, wie lokale Kunst bewahrt wurde.
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