Eiserner Mann, Eisenpfeiler im Naturpark Kottenforst-Ville, Deutschland
Der Eiserne Mann ist eine gusseiserne Säule im Kottenforst-Ville Naturpark in Alfter. Die Säule ragt etwa 120 Zentimeter aus dem Boden und hat einen T-förmigen Fuß, der etwa einen Meter tief im Erdreich verankert ist.
Ein Dokument aus dem Jahr 1625 erwähnt die Säule als Grenzstein zwischen Alfter und Heimerzheim. Kurfürst Clemens ließ sie 1727 an die heutige Stelle versetzen, wo sich mehrere Waldwege kreuzen.
Der Eisenpfeiler löste Diskussionen unter Forschern über mittelalterliche Ingenieurskunst und die Entwicklung der Materialwissenschaft im historischen Deutschland aus.
Die Säule steht an einer Wegkreuzung tief im Naturpark und dient Wanderern als Orientierungspunkt. Der Zugang erfolgt über mehrere schmale Waldpfade, die sich an dieser Stelle treffen.
Metallurgische Untersuchungen aus den 1970er-Jahren zeigten, dass die Säule in einer Erdgrube gegossen wurde. Die Gussmethode stammt aus dem Mittelalter und erklärt die geringe Rostbildung trotz jahrhundertelanger Witterung.
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