Benediktinerkloster Seligenstadt, Benediktinerkloster in Seligenstadt, Deutschland
Seligenstadt Abbey ist ein Benediktinerkloster mit einer Basilika, Kreuzgängen, Gärten und mehreren Gebäuden, die um Innenhöfe angeordnet sind und die Bauweise von Klosteranlagen aus dem 9. Jahrhundert zeigen. Die Räume umfassen ein Sommerrefektorium, Prälaturzimmer und weitere Bereiche, die ein Bild des klösterlichen Lebens vermitteln.
Das Kloster wurde 828 von Einhard gegründet, dem Biograf Karls des Großen, und funktionierte bis 1803 ununterbrochen. Die Auflösung während der Napoleonischen Zeit markierte das Ende der klösterlichen Gemeinschaft an diesem Ort.
Der Klostergarten folgt bis heute benediktinischen Prinzipien und zeigt Beete mit Heilkräutern, Gemüse und Zierpflanzen, die Besucher beim Rundgang entdecken können. Die Mönche haben diese Anbaumethoden über Jahrhunderte weitergegeben und prägen damit das Aussehen des Ortes.
Besucher können das Kloster durch geführte Touren erkunden, die das ganze Jahr über angeboten werden und verschiedene Räume sowie den Garten zeigen. Die beste Zeit für einen Besuch ist bei gutem Wetter, wenn auch die äußeren Bereiche vollständig zugänglich sind.
Das Kloster beherbergt eine wassergetriebene Mühle aus dem Jahr 1574, die das älteste erhaltene Bauwerk der Anlage ist. Diese Mühle zeigt, wie die Mönche Wasserkraft für ihre täglichen Arbeiten nutzten und demonstriert das handwerkliche Wissen jener Zeit.
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