Schloss Püchau, Mittelalterliches Schloss in Püchau, Deutschland
Schloss Püchau ist ein Schloss in Machern, nahe der Mulde in Sachsen gelegen, das Bauelemente aus mehreren Jahrhunderten vereint. Das Gebäude wird von einem englischen Landschaftspark mit altem Baumbestand und Teichen umgeben.
Das Schloss wurde erstmals im Jahr 924 urkundlich erwähnt und entwickelte sich im Laufe des 16. Jahrhunderts von einer Festungsanlage zu einem Wohnsitz. Bedeutende Besitzer wie Heinrich I. und die Grafen von Hohenthal prägten das Anwesen durch Um- und Ausbauten.
Der sogenannte Bilderraum im Schloss ist mit einer hölzernen Kassettendecke aus dem 19. Jahrhundert ausgestattet und dient als Kulisse für Ausstellungen und Lesungen lokaler Künstler. Wer diesen Raum betritt, kann die Wirkung des alten Holzes auf die Stimmung kultureller Veranstaltungen unmittelbar erleben.
Das Schloss und der Park sind außerhalb der Veranstaltungszeiten am besten bei trockenem Wetter zu besuchen, da einige Wege im Parkbereich uneben sind. Es empfiehlt sich, die aktuellen Öffnungszeiten vor dem Besuch zu prüfen, da diese je nach Veranstaltung variieren können.
Im Park befindet sich ein Schwanenweiher, der 1836 angelegt wurde, sowie Bäume wie die Gurken-Magnolie und die Trompetenbaum-Art, die in der Region selten zu sehen sind. Diese Bäume fallen auf, weil sie so anders aussehen als der typische mitteleuropäische Baumbestand.
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