Burg Degenberg, Mittelalterliche Burgruine in Schwarzach, Deutschland
Burg Degenberg war eine Festung in den Schwarzach-Bergen, deren Steinruinen heute auf einem Bergrücken liegen, der zwischen 560 und 595 Metern Höhe variiert. Die Überreste zeigen, wie die Anlage stark in das Gelände eingebunden war und mehrere Strukturen umfasste.
Die erste Erwähnung des Platzes stammt aus dem Jahr 1186, als Hugo de Tegernberch als Besitzer genannt wurde. Die Anlage diente der Degenberg-Familie als Sitz, bis sie 1469 während des Böckler Krieges zerstört wurde.
Die Kapelle des heiligen Georg war ein zentraler Ort des Gebets und zeigte romanische und gotische Stilelemente, die das Leben der Burgbewohner prägte. Sie blieb über Jahrhunderte sichtbar und erinnerte an die religiösen Traditionen, die dort gelebt wurden.
Der Besuch ist kostenlos und der Berg ist relativ leicht zu erreichen, mit fünf Parkplätzen am Fuße der Anlage. Besucher sollten sich auf unebenes Gelände gefasst machen und angemessene Schuhe tragen, da die Ruinen auf einem Berghang verteilt sind.
Nach der Zerstörung 1469 unterzeichnete die Degenberg-Familie 1473 einen Vertrag, in dem sie versprach, nie wieder eine Befestigung auf diesem Berg zu bauen. Diese Vereinbarung bewahrt den Ort vor modernen Eingriffen und hält die Ruinen in ihrem historischen Zustand.
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