Gutenbergplatz, Kulturdenkmalplatz in Weststadt, Karlsruhe, Deutschland
Der Gutenbergplatz ist ein öffentliches Platzgelände in Weststadt mit einer markanten achteckigen Granitbasis in der Mitte und steinernen Skulpturen, die das Raumbild prägen. Das Ensemble wird von zwei großen Brunnenanlagen von Friedrich Ratzel ergänzt, die dem Platz seine charakteristische Form geben.
Das Gelände war bis 1829 ein Hinrichtungsplatz und diente danach als Schießstand, bevor es zwischen 1900 und 1904 in einen öffentlichen Platz umgewandelt wurde. Diese Umgestaltung markierte den Übergang des Ortes von einer Stätte der Strafe zu einem zentralen Treffpunkt des Viertels.
Der Platz ist nach Johannes Gutenberg benannt und wird von den nahegelegenen Schulen geprägt, die das Bildungsleben im Viertel mitgestalten. Besucher können die enge Verbindung zwischen dem historischen Namen und dem heutigen Schulumfeld deutlich wahrnehmen.
Der Platz ist eine Fußgängerzone und bietet mittwochs, freitags und samstags einen wöchentlichen Markt mit etwa 60 Anbietern von Frischprodukten und regionalen Spezialitäten. Die offene Gestaltung macht es einfach, den Platz zu durchqueren und die verschiedenen Bereiche zu erkunden.
Der Platz wird seit 1919 beim Lindenblütenfest gefeiert, wenn die Lindenbäume blühen und das Gelände sich in einen Veranstaltungsort mit Live-Musik verwandelt. Bei diesem Fest wird auch eine Lindenblütenkönigin gekrönt, was dem Fest eine besondere lokale Tradition verleiht.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.