Zentaurenbrunnen, Zierbrunnen in Bremen mit Skuptur
Der Zentaurenbrunnen ist eine Bronzeskulptur in der Neustadt von Bremen, die einen Zentaur zeigt, der auf einer felsigen Erhebung steht und mit einer Schlange ringt. Das Wasser schießt aus dem Maul der Schlange in die Luft und fällt in ein rundes Becken darunter.
Die Skulptur wurde 1890 von dem Künstler Carl August Wilhelm Sommer in Rom geschaffen und 1891 in Bremen aufgestellt, nachdem der Kaufmann Heinrich August Gildemeister die Finanzierung übernahm. 1958 wurde die Fontäne an ihren heutigen Standort am Leibnizplatz verlegt, um Straßenumgestaltungen Rechnung zu tragen.
Der Brunnen zeigt einen Zentaur aus der griechischen Mythologie, eine Gestalt mit Pferdeleib und menschlichem Oberkörper, die in der Kunstwelt des späten 19. Jahrhunderts beliebt war. Diese mythologische Darstellung spiegelt den historischen Geschmack der Zeit wider und bleibt für Besucher sichtbar als künstlerische Ausdrucksform jener Epoche.
Die Fontäne befindet sich auf dem Leibnizplatz in einem Park, der zu den alten Stadtmauern gehört und leicht zu erreichen ist. Besucher sollten während der wärmeren Monate mit aktivem Wasserspiel rechnen und den Platz in der Nähe zum Entspannen nutzen.
Die Bronzeskulptur wurde während des Zweiten Weltkriegs vor Abschmelzung bewahrt und überstand die Kriegszerstörungen, was sie zu einem wertvollen Überbleibsel jener Zeit macht. Nach dem Krieg erwies sich die Wiederherstellung wegen der veränderten Straßenplanung als schwierig, bis der Brunnen schließlich 1958 an seinen jetzigen Standort verlegt wurde.
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