Wallfahrtskapelle Neusaß, Gotische Wallfahrtskapelle in Schöntal, Deutschland
Die Wallfahrtskapelle Neusaß steht auf einem Hügel, umgeben von Wiesen, Teichen und einem Waldhaus, wobei in der Nähe eine Wasserquelle namens Heiligenbrünnle entspringt. Das Gebäude selbst zeigt gotische Architektur und bietet einen ruhigen Rückzugsort inmitten der Natur.
Das Bauwerk markiert den Ursprungsort, wo Maulbronner Mönche 1152 das Kloster Schöntal gründeten, bevor sie es einige Jahre später ins Jagsttal verlegten. Diese frühe Besiedlung legte den Grundstein für die Kapelle, die später zu einem bedeutenden Wallfahrtsort wurde.
Die Kapelle ist seit 1395 ein Wallfahrtsort für Marienverehrung und zieht Besucher an, die die Verbindung zu dieser religiösen Tradition spüren möchten. Früher fand hier ein jährlicher Markt statt, der bis ins späte 19. Jahrhundert fortbestand und das Heiligtum zu einem wichtigen Treffpunkt machte.
Die Kapelle ist tagsüber regelmäßig geöffnet und kann von außen besichtigt werden, unabhängig von den Öffnungszeiten. Das Tourismusbüro Schöntal steht für weitere Informationen zur Verfügung und kann bei Fragen zum Standort oder der Zugänglichkeit helfen.
Der Innenraum beherbergt einen Altar aus dem Jahr 1906 im Jugendstil von Theodor Schnell dem Jüngeren, der eine spätgotische polychrome Pietà in einem kreisrunden goldfarbenen Rankenwerk einrahmt. Dieses kunstvolle Werk verbindet zwei Kunstepochen und zeigt die handwerkliche Geschicklichkeit seiner Zeit.
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