St. Mariä Himmelfahrt, Katholische Stadtpfarrkirche in Rees, Deutschland.
St. Mariä Himmelfahrt steht im Zentrum von Rees und verbindet klassische Architektur mit einem weitraumigen Innenraum, dessen Mittelschiff von korinthischen Säulen und einem Tonnengewölbe geprägt wird. Das Gebäude folgt den Prinzipien der neoclassischen Bauweise und schafft durch seine Proportionen einen feierlichen Eindruck.
An diesem Ort stand bereits um 700 eine hölzerne Kapelle, doch das heutige Gebäude entstand zwischen 1820 und 1828 als neoclassischer Neubau. Diese Rekonstruktion war eng mit der städtebaulichen Umgestaltung Rees verbunden.
Die bronzenen Portaltüren zeigen szenische Darstellungen aus dem Leben Jesu und wirken wie ein offenes Buch aus Metall, das Besucher beim Betreten lesen können. Die Details in der Handwerkskunst laden dazu ein, beim Vorbeigehen innezuhalten und die einzelnen Szenen zu betrachten.
Das Innere ist barrierefrei begehbar und uber mehrere Zugange erreichbar, die von der Umgebung gut sichtbar sind. Der Raum bietet ausreichend Platz zum Erkunden und Verweilen, besonders wenn man die architektonischen Details und das Orgelwerk betrachten möchte.
Der Komplex wurde während der neoclassischen Umgestaltung komplett neu ausgerichtet und folgt nun einer Nord-Süd-Achse statt der ursprünglichen Ost-West-Ausrichtung. Diese Veränderung war notwendig, um sich den neuen Straßenverlaufen der Stadt anzupassen.
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