Hühnerhochhaus, Hochhaus in Berlin, Deutschland
Das Hühnerhochhaus ist ein Wohngebäude in Berlin, das sich durch seine charakteristische quadratische Form auszeichnet. Mit einer Höhe und Breite von jeweils etwa 40 Metern prägt es die Silhouette des Mehringdamm-Viertels deutlich.
Werner Düttmann entwarf diesen Wohnbau in den 1950er Jahren als Teil von Berlins Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Gebäude verkörpert die damalige Herangehensweise an modernes Wohnen in dicht bebauten städtischen Vierteln.
Das Gebäude trägt einen ungewöhnlichen Namen, der auf seine ursprüngliche Funktion hinweist und bis heute in der Nachbarschaft verwendet wird. Diesen Namen hört man in alltäglichen Gesprächen und auf Straßenschildern, was zeigt, wie sehr er zum lokalen Leben gehört.
Das Gebäude liegt in einer zentralen Lage mit guter Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und Straßenbahnlinien. Als reines Wohngebäude ist es von außen zugänglich, aber das Innere bleibt den Bewohnern vorbehalten.
Der Name stammt von seiner ursprünglichen Nutzung als Hühnerzuchtanlage, bevor es zu Wohnzwecken umgebaut wurde. Dieser historische Hintergrund ist heute weniger bekannt, macht das Gebäude aber zu einem interessanten Kapitel in Berlins städtischem Wandel.
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