Maria zu den Ketten, Katholische Wallfahrtskirche in Zell am Harmersbach, Deutschland.
Maria zu den Ketten ist eine katholische Wallfahrtskirche in Zell am Harmersbach mit einem steinernen Turm, einem gewölbten Chor und einem barocken Hochaltar. Im Chor befindet sich eine Madonna-Statue aus dem 14. Jahrhundert, die das Zentrum des Heiligtums bildet.
Der Bau der Kirche begann um 1480 und erlebte vier große Erweiterungsphasen über mehrere Jahrhunderte. Die letzte bedeutende Renovierung fand zwischen 1910 und 1911 statt.
Die Kirche verdankt ihren Namen dem Marienbildnis, das dieser Überlieferung nach an einer heiligen Quelle gefunden wurde. Dieses Heiligtum zieht bis heute Menschen an, die einen Zusammenhang mit der Verehrung Mariens suchen.
Die Kirche besitzt vier Bronzeglocken aus dem Jahr 1901, die nicht nur für Gottesdienste verwendet werden, sondern auch Teil des Turmuhrmechanismus sind. Der Platz vor der Kirche ist leicht zu erreichen und ermöglicht einen bequemen Besuch des Heiligtums.
Der Dorfplatz vor der Kirche wird von einem Brunnen aus dem Jahr 1790 geprägt, der von zwei Cherub-Figuren mit Ketten gestützt wird. Die Darstellung der unbefleckten Empfängnis auf der Brunnenkrone verweist auf das tiefe marianische Vertrauen der Gemeinde.
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