Platzprojekt Hannover, Container-Dorf für Stadtentwicklung im Stadtteil Linden, Hannover, Deutschland.
Das Platzprojekt nutzt etwa 30 mal 100 Meter einer früheren Parkplatzfläche und setzt rund 20 umgenutzte Schiffscontainer für verschiedene Aktivitäten und Geschäfte ein. Der Ort verbindet Werkstätten, kleine Läden und Begegnungsräume, die das Viertel mit Leben erfüllen.
Das Projekt entstand 2013 als staatlich unterstütztes Forschungsprojekt zur Erkundung experimenteller Methoden der Stadtentwicklung in ungenutzten Stadträumen. Die Idee kam aus einer Skatepark-Initiative von jungen Menschen, die wenig Platz für ihre Aktivitäten hatten.
Die Container beherbergen verschiedene kreative Werkstätten wie ein Nähstudio, Holzwerkstatt und Musikerräume, die von lokalen Künstlern und Handwerkern genutzt werden. Diese Räume sind offen für alle, die ihre Fähigkeiten ausprobieren oder lernen möchten.
Das Gelände ist offen zugänglich und lädt zum Erkunden der verschiedenen Container und ihrer Angebote ein. Besucher sollten damit rechnen, dass einzelne Werkstätten unterschiedliche Öffnungszeiten haben und manche nur zu bestimmten Zeiten aktiv sind.
Der Platz entstand durch die Zusammenarbeit von jungen Bewohnern, die zunächst selbst einen Skatepark bauten und später diese größere Raumnutzungs-Initiative aufbauten. Das zeigt, wie lokale Bedürfnisse zu städtischen Veränderungen führen können.
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