Dürrer Fuchs, Kulturdenkmal in Schmiedefeld, Großharthau, Deutschland
Dürrer Fuchs ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in Schmiedefeld nahe der historischen Straße zwischen Dresden und Bautzen, das sich durch weitläufige Pferdeställe und sachsen-typische Bauweise auszeichnet. Das Haus weist traditionelle Merkmale einer ländlichen Gastwirtschaft aus dem späten 18. Jahrhundert auf und zeigt Elemente mittelalterlicher und frühneumoderner sächsischer Architektur.
Das Gebäude wurde 1796 erbaut und ersetzte einen älteren Vorgängerbau an diesem Ort. Während der Kampfhandlungen von 1813 diente es als Feldlazarett für verwundete Soldaten.
Das Gebäude trug verschiedene Namen wie die Wirtschaft Weißer Fuchshügel ab 1678, später die Gaststätte Drei Linden bis 1850, bevor es wieder Dürrer Fuchs genannt wurde. Diese wechselvolle Namensgeschichte spiegelt die unterschiedlichen Nutzungen und Eigentümer wider, die das Haus über die Jahrhunderte präägten.
Das Gebäude steht derzeit leer und benötigt Erhaltungsmaßnahmen, ist aber von der Straße aus von beiden Seiten erreichbar. Seine Lage zwischen zwei wichtigen historischen Wegverbindungen macht es von Reisenden auf dieser Route leicht zu besuchen.
An der westlichen Giebelseite befindet sich ein 1913 eingebauter Stein, der lange Zeit für einen Meteoriten gehalten wurde, sich aber später als Quarzitsandstein aus der Eiszeit erwies. Dieser Fund zeigt, wie Natursteine während der Eiszeit von nördlichen Regionen transportiert wurden und im lokalen Baumaterial verwendet wurden.
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