Neustädter Hafen, Binnenhafen und Kulturdenkmal in Dresden, Deutschland
Der Neustädter Hafen liegt am rechten Elbufer und bietet drei schwimmende Stege mit Wasser- und Stromanschlüssen für verschiedene Bootstypen. Der Hafen erstreckt sich über einen längeren Bereich und ist mit modernen Anlegevorrichtungen sowie sanitären Einrichtungen ausgestattet.
Der Hafen wurde 1872 gegründet und war einer der ersten Häfen in Sachsen mit direkter Eisenbahnanbindung. Die Infrastruktur entwickelte sich aus der Notwendigkeit heraus, Dresdens wachsenden Schiffsverkehr auf dem Fluss zu unterstützen.
Eine Bronzeskulptur namens 'Lastenträger' von Constantin Meunier steht seit 2008 im Hafen und repräsentiert das industrielle Erbe des Standorts.
Der Hafen bietet etwa 60 Liegeplätze für Boote bis zu 10 Metern Länge und verfügt über Dusch- und Sanitäreinrichtungen. Besucher und Dauergäste nutzen dieselben Anlagen und finden hier alles Notwendige für einen komfortablen Aufenthalt am Wasser.
Zwei ehemalige Raddampfer funktionieren heute als schwimmende Hostels im Hafen und bieten Übernachtungsmöglichkeiten mit historischem Charakter. Diese umgebauten Schiffe verbinden die maritime Vergangenheit der Stadt mit modernen Reisemöglichkeiten für Besucher.
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