St. Helena, Pfarrkirche im Stadtteil Untergiesing-Harlaching, München
St. Helena ist eine Backsteinkirche aus den 1960er Jahren im Münchner Stadtteil Untergiesing-Harlaching, nahe dem Wettersteinplatz. Der Bau folgt einem Kreuzgrundriss, bei dem der Altar in der Mitte des Raums steht, und ein freistehender Glockenturm steht getrennt vom Hauptgebäude.
Die Kirche wurde 1964 nach einem Entwurf des Architekten Hansjakob Lill fertiggestellt, nachdem im Nachkriegs-München viele neue Wohnhäuser in dem zuvor landwirtschaftlich genutzten Gebiet entstanden waren. 1966 erhielt sie den Status einer eigenständigen Pfarrei.
Die Kirche ist leicht an ihrer Backsteinstruktur und dem freistehenden Glockenturm zu erkennen, der weithin sichtbar ist. Neben dem Kirchengebäude befinden sich ein Gemeindesaal, ein Pfarrbüro und ein Kindergarten, die alle zum Alltag der Gemeinde gehören.
Der Pfeifenorgelrohren wurde 1968 von Carl Schuster gebaut und verfügt über 31 Register sowie drei Manuale mit einem Pedal, was für eine Gemeindekirche dieser Größe beachtlich ist. Ein zusätzlicher Ausbau im Jahr 1994 erweiterte das Klangspektrum des Instruments noch weiter.
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