Silke Arp bricht, Unterhaltungszentrum in Calenberger Neustadt, Hannover, Deutschland.
Silke Arp bricht war ein Kellerveranstaltungsort an der Königsworther Strasse 20 in Hannover, der Platz für etwa 200 Personen bot. Der Raum mit Bühne und Bar diente Konzerten, Lesungen und anderen Zusammenkünften.
Der Ort wurde 1989 gegründet und arbeitete ohne kommerzielle Absichten bis 2010, als behördliche Anforderungen zur Schließung führten. Die Zeit als etablierter Veranstaltungsort war geprägt von lokaler Initiative und einem Fokus auf unabhängige Kunstszenen.
Der Ort war bekannt für seine Alternative zu großen Konzerthallen und zog Menschen an, die experimentelle Musik und unkonventionelle Kunstformen suchten. Die Besucher kamen wegen der lockeren Atmosphäre und der Möglichkeit, unbekannte Künstler zu entdecken, regelmäßig hierher.
Als Kellerlocation war der Zugang über Treppen möglich und der Platz war eher intim gestaltet. Besucher sollten sich auf die unterirdische Lage einstellen und die begrenzte Kapazität beachten, die für ein konzentriertes Publikum sorgte.
Mit dem Label n.Ur-Kult entstanden Veröffentlichungen in verschiedenen Formaten, von Kassetten über Vinyl bis zu Videos. Diese Art der Dokumentation war typisch für unabhängige Kreative, die ihre Arbeit auf unterschiedliche Weise festhalten wollten.
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