Staudenschloss, Architektonisches Denkmal in Mickhausen, Deutschland
Das Staudenschloss ist ein Gebaude aus dem 15. Jahrhundert mit zwei Flugeln, steilen Dachern und einer Renaissance-Giebel. Das Bauwerk steht in der Natur und wird heute mit modernen Techniken und traditionellen Materialien instand gehalten.
Kaiser Maximilian des Habsburger Reiches gestaltete diesen Ort 1498 von einer Wasserburg in ein Jagdschloss um. Danach kam es in den Besitz der Fugger, einer der reichsten Handelsfamilien Europas.
Das Schloss dient heute als Sitz von Gemeindeämtern und verbindet historische Räume mit modernen Funktionen. Die Nutzung zeigt, wie alte Gebäude weiterhin Teil des täglichen Lebens vor Ort bleiben.
Besucher finden das Gebaude in einem Naturpark und konnen es von aussen betrachten, da es nun als Gemeindeamt genutzt wird. Die Innenraume sind daher nicht offentlich zuganglich, aber die Aussenansicht lohnt sich mit ihrer Renaissance-Architektur.
Die erneuerte Glockentutze wurde mit Kupferschindeln verkleidet, um das Aussehen des beruhmten Goldenen Dachs von Innsbruck nachzuahmen. Dieses Detail verbindet die lokale Architektur mit einem bekannten osterreichischen Wahrzeichen.
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