Herrieder Tor, Stadttor in Ansbach, Deutschland
Das Herrieder Tor ist eine ehemalige Stadttormauer in Ansbach mit einem bemerkenswerten achteckigen Barockturm, der mit einem Zwiebeldach gekrönt ist. Die Fassade zeigt rustikale Pfeiler und aufwendig gestaltete Stuckarbeiten, die das Bauwerk von der angrenzenden Altstadt deutlich abheben.
Das Tor wurde 1750 bis 1751 erbaut und nutzte Grundmauern aus dem 15. Jahrhundert wieder. Es entstand unter der Aufsicht des Markgrafen Karl Wilhelm Friedrich als bedeutende Renovierung der Stadtbefestigung.
Das Tor dient heute als Ausstellungsraum und beherbergt das Archiv eines regionalen Vereins, in dem historische Dokumente der Gegend aufbewahrt werden. Es ist ein wichtiger Ort für die Bewunderung lokaler Künstler und Geschichte.
Das Gebäude hat normalerweise keinen regulären Besuchszugang, aber am Tag des Denkmals können Besucher hineinschauen und die Innenräume erkunden. Ein Glockenspiel spielt tagsüber zweimal Melodien ab und schafft so einen musikalischen Punkt zum Entdecken.
Dieses Tor ist das einzige der ursprünglichen fünf Stadttore von Ansbach, das immer noch die ältesten Befestigungsteile beherbergt. Die 15. Jahrhundert Fundamente unter der barocken Struktur erzählen von zwei verschiedenen Bauepochen an demselben Ort.
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