Gruftkapelle der Grafen Tauffkirchen-Kleeberg, Gotische Grabkapelle in Trostling, Bayern, Deutschland
Die Gruftkapelle der Grafen Tauffkirchen-Kleeberg ist ein Backsteinbau mit gotischen Spitzbögen und einem Satteldach, der als Grabkapelle für die Familie errichtet wurde. Das Bauwerk besitzt auf der Nordostseite eine Altarnische und zeigt die typische Architektur des 19. Jahrhunderts.
Leopold Ernst Graf von Tauffkirchen-Kleeberg ließ die Kapelle Mitte des 19. Jahrhunderts als Grablege für seine Familie errichten. Das Bauwerk entstand in einer Zeit, als solche privaten Kapellen für den Landadel noch üblich waren.
Die Wandinschriften im Inneren dokumentieren die Geschichte der Familie Tauffkirchen-Kleeberg und zeigen, wie adlige Familien ihre Verstorbenen in privaten Kapellen verehrten. Diese Art von Familiengruft war für den Landadel ein wichtiger Ort, um ihre Verbindung zur Region auszudrücken.
Die Kapelle wurde 2019 umfassend renoviert und ist seitdem für Besucher zugänglich, die diese historische Stätte erkunden möchten. Der Ort lässt sich leicht zu Fuß erreichen und bietet einen ruhigen Ort zum Besichtigen und Fotografieren.
Der Legende nach gibt es einen unterirdischen Gang, der die Kapelle mit der Siebenschläfer-Kirche verbindet, einem nahe gelegenen Bauwerk mit seiner eigenen Vergangenheit. Diese verborgene Verbindung ist heute kaum mehr nachweisbar, bleibt aber in den Überlieferungen der Gegend erhalten.
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