Schloss Ast, dreigeschossiges Gebäude mit Halbwalmdach, an der Nordseite zwei polygonale Ecktürme mit Zwiebelhaube, mit Putzgliederung, im Kern 1591, wesentlich umgebaut zweiten Hälfte 17. Jahrhundert, erneuert Mitte 19. Jahrhundert; mit Ausstattung;
Schloss Ast ist ein Herrenhaus in der Gemeinde Tiefenbach in Bayern, das aus mehreren Bauphasen stammt und überwiegend von der Renaissance bis zum 19. Jahrhundert geprägt wurde. Das dreistöckige Gebäude mit Halbkuppeldach zeigt auf seiner Nordseite zwei kleine Türme mit Zwiebelhauben und wird von einer weiß gestrichenen Fassade mit charakteristischen Streifen definiert.
Das Gebäude wurde 1591 von Ambrosius Plank erbaut und erlitt während des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) Beschädigungen durch schwedische Truppen, wurde aber in den folgenden Jahren wiederhergestellt. Im mittleren 19. Jahrhundert erfuhr das Schloss bedeutende Umbauten, die zu der heute sichtbaren Gestalt führten.
Das Schloss prägt das Erscheinungsbild des kleinen Ortes Ast und verbindet verschiedene Epochen durch seine sichtbaren Schichten. Die weißgetünchten Mauern mit ihren charakteristischen Streifen und die beiden Zwiebelhaubentürme auf der Nordseite zeigen, wie Menschen hier über Jahrhunderte hinweg gebaut und verändert haben.
Das Schloss befindet sich in privatem Besitz und kann von innen nicht besichtigt werden, doch die Außenansicht ist von der Straße aus zugänglich. Die Anlage liegt ruhig auf einer leichten Anhöhe im ländlichen Raum und wird am besten bei Tageslicht erkundet.
Die Westseite des Schlosses war einst mit einem Wachturm gekrönt, der um 1930 abgerissen wurde und heute nur noch in lokalen Erzählungen fortlebt. Diese verschwundene Struktur zeigt, wie sich die Silhouette des Gebäudes im 20. Jahrhundert wandelte.
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