St. Dionysius, Saalbau mit eingezogenem, dreiseitig geschlossenem Chor, Turm mit Oktogon und Schweifhaube im nordwestlichen Chorwinkel, Sakristeianbau gegenüber und offenem Vorzeichen im Westen, Außenbau in schlichtem Jugendstil durch Lisenen, profiliertem Trauf-
St. Dionysius ist eine 1917 fertiggestellte Hallenkirche im Stil des Jugendstil in Virnsberg, einem Ortsteil von Flachslanden. Das Bauwerk hat einen rechteckigen Grundriss mit rechteckigem Langhaus, abgeschlossenem dreiseitigem Chor im Westen und einem markanten Turm mit achteckiger Gliederung und Spitzhelmdach auf der Nordseite.
Die Grundsteinlegung erfolgte im Juli 1915 und der Bau wurde 1917 abgeschlossen, wobei das Bauwerk im Stil des frühen 20. Jahrhunderts entstand. In den 1950er Jahren wurden Renovierungsarbeiten durchgeführt, und 1959 erhielt die Kirche eine elektronische Glockenanlage.
Die Kirche trägt den Namen des heiligen Dionysius und dient seit ihrer Fertigstellung als Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft von Flachslanden. Sie ist Schauplatz von Gottesdiensten, lokalen Feiern und Zusammenkünften, die das soziale Leben des kleinen Ortes prägen.
Die Kirche liegt in einem ruhigen Dorfgebiet und ist von Wohnhäusern und alten Bäumen umgeben, was das Auffinden erleichtert. Der Standort bietet Besuchern die Möglichkeit, in einem friedlichen Umfeld zu verweilen und die Architektur von außen und innen zu erkunden.
Die Ausstattung der Kirche stammt teilweise aus der Kapelle von Schloss Virnsberg, die einst dem Deutschen Orden gehörte, was eine besondere Verbindung zur lokalen Adelsgeschichte schafft. Diese historischen Einrichtungsgegenstände verbinden die gegenwärtige Kirche mit einem längst vergangenen feudalen Erbe.
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