Schloss Kürn, Walmdachbau, zweigeschossige Mehrflügelanlage mit Walmdächern, übergiebeltem Mittelrisalit und Putzgliederungen, im Kern 1698, 1826 nach Brand von 1825 klassizistisch überformt; mit Ausstattung;
Schloss Kürn ist eine klassische Schlossanlage in Bernhardswald mit vier Flügeln, neun Fensterachsen und einem zentralen Risalit, das sich über zwei Geschosse erstreckt. Das Gebäude wird von Waldbäumen umgeben und liegt auf einem leicht erhöhten Gelände mit naturlichen Steinfelsen.
Die ursprüngliche Anlage stammt aus dem Jahr 1197, als die Edle von Kürn sie gründeten, doch ein Feuer im Jahr 1825 zerstörte die mittelalterliche Festung völlig. Das heutige Schloss wurde danach wieder aufgebaut und trägt die Architektur des frühen 19. Jahrhunderts.
Das Schloss zeigt Merkmale der bayerischen Baukunst des frühen 19. Jahrhunderts, mit einer symmetrischen Fassade, die die Vorlieben der damaligen Zeit widerspiegelt. Besucher können sehen, wie die klassische Architektur die Landschaft prägt und den Charakter des Ortes bestimmt.
Das Schloss ist in privatem Besitz und die Besucher sollten die Grenzen des Grundstücks respektieren und vor dem Betreten des Geländes die erforderliche Genehmigung einholen. Der Zugang ist von außen möglich, sollte aber nur von den öffentlichen Wegen aus erfolgen.
Der südwestliche Abhang des Geländes enthält Natursteinformationen und alte Buchenbäume, die Teil des ursprünglichen Burgensystems waren. Diese Landschaftselemente sind Überreste des mittelalterlichen Wassergrabens, die bis heute erhalten sind.
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