Reichspräsident-Ebert-Kaserne, Militärkaserne und Kulturdenkmal in Iserbrook, Hamburg, Deutschland.
Die Reichspräsident-Ebert-Kaserne ist eine Militäranlage im Stadtteil Iserbrook mit einem Torhaus, Truppenunterkünften, Offiziersquartieren, Verwaltungsgebäuden und technischen Hallen. Die Gebäude erstrecken sich über mehrere Bereiche und bilden einen zusammenhängenden Komplex mit verschiedenen Funktionsbereichen.
Die Anlage wurde zwischen 1935 und 1937 als Luftabwehranlage gebaut und war Zeuge mehrerer Umbrüche des 20. Jahrhunderts. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente sie britischen Streitkräften, bevor sie in deutsche Hände überging.
Die Kaserne wurde 1965 nach Friedrich Ebert benannt, dem ersten Präsidenten der Weimarer Republik, was ihre politische Bedeutung widerspiegelt. Der Name erinnert Besucher an eine wichtige Figur der deutschen Geschichte.
Die Anlage beherbergt heute die Technische Schule der Bundeswehr und das Hamburger Landeskommando sowie 32 Wohneinheiten mit gemeinschaftlichen Sanitäranlagen. Besucher sollten beachten, dass es sich um eine aktive Militäranlage handelt und der Zugang begrenzt sein kann.
Die Gebäude bewahren ihre ursprünglichen architektonischen Elemente und Verzierungen aus den 1930er Jahren, was zum Schutz der Anlage unter Hamburgs Denkmalschutzgesetz führte. Diese Erhaltung ermöglicht es Besuchern, authentische Merkmale dieser Ära zu beobachten.
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