Neues Krematorium, Krematorium in Hamburg, Deutschland
Das Neues Krematorium ist ein Krematorium an der Westseite des Ohlsdorf-Friedhofs mit dunklen Klinkerbacksteinwänden und bronzenen Türen, entworfen von Architekt Fritz Schumacher. Die Anlage besteht aus zwei Trauerhallen im Obergeschoss und vier Brennöfen, die sich im Kellergeschoss befinden.
Der Bau fand zwischen 1930 und 1933 statt, wurde aber durch finanzielle Engpässe während der Weltwirtschaftskrise verzögert und kostengünstiger umgesetzt. Die Anlage spielte später eine tragische Rolle während der nationalsozialistischen Herrschaft bis 1945.
Der Hauptzeremonienraum beeindruckt durch sein trapezförmiges östliches Giebeldach und eine vergoldete Phönix-Skulptur, die von Richard Kühl geschaffen wurde. Der Raum vermittelt einen starken visuellen Eindruck durch diese monumentalen Elemente und wird bis heute für Gedenkfeiern genutzt.
Der Eingang befindet sich an der Westseite des Friedhofs und ist zu Fuß von den Hauptbereichen des Ohlsdorf-Friedhofs erreichbar. Der Innenraum ist gut strukturiert, mit klaren Bereichen für Besucher und Trauerfeiern.
Das Gebäude wurde nach strengen architektonischen Prinzipien entworfen und nutzt die dunklen Klinkerziegel als bewusste Designwahl für den Raum. Diese Materialwahl schafft eine besondere Atmosphäre, die sich von anderen öffentlichen Bauten dieser Zeit unterscheidet.
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