Baumkreuz bei Ifta, Kunstinstallation am Grünen Band, Ifta, Deutschland.
Das Baumkreuz ist eine Kunstanlage, in der sich zwei Baumalleen kreuzen: eine Reihe von Eschen verläuft über den ehemaligen Grenzstreifen, während eine Lindenallee entlang der Bundesstraße führt. Die ursprüngliche Grenzanlage mit ihrem Zaun ist zwischen drei Reihen von Eschen erhalten geblieben.
Im November 1990 wurden 140 Bäume auf dem ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifen gepflanzt als erstes Werk einer Kunstidee. Das Projekt begann kurz nach dem Fall der Berliner Mauer und sollte die geteilten Orte wieder verbinden.
Das Projekt verbindet West und Ost durch Bäume, die heute an der ehemaligen Grenze wachsen. Besucher sehen hier, wie Natur allmählich an einem Ort heilt, der lange geteilt war.
Die Installation befindet sich an der Grenze zwischen Thüringen und Hessen zwischen den Orten Ifta und Rittmannshausen. Besucher können die Anlage von der Bundesstraße aus sehen und betreten, wobei gutes Schuhwerk für die unebeneren Bereiche empfohlen wird.
Jedes Jahr im November treffen sich Menschen aus verschiedenen Regionen, um neue Bäume zu pflanzen und das Projekt zu erweitern. Aus den ursprünglichen 140 Bäumen ist ein Wald mit über tausend Exemplaren gewachsen.
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