Mausoleum Ebeling, Architektonisches Erbe Mausoleum im Stadtfriedhof Engesohde, Südstadt-Bult, Deutschland.
Das Mausoleum Ebeling steht auf dem Friedhof Engesohde und zeigt klassizistische Formensprache mit ausgewogener Komposition. Die Struktur mit ihren symmetrischen Elementen und sorgfältig gestalteten Details ist charakteristisch für Grabmäler dieser Zeit.
Ferdinand Eichwede entwarf dieses Grabmal als Teil der wachsenden Tradition qualitätvoller Grabmonumente in Hannover. Die Entstehung des Mausoleums fällt in eine Phase, als solche Bauwerke zunehmend Ausdruck sozialen Ansehens wurden.
Der Name Ebeling bezieht sich auf die Familie, die dieses Grabmal errichten ließ und in der Hannoverschen Gesellschaft Rang hatte. Die Gestaltung und Lage im Friedhof zeigen, wie wohlhabende Familien ihre Erinnerung durch Architektur bewahrt haben.
Das Mausoleum ist auf dem Friedhofsgelände während der regulären Öffnungszeiten zugänglich, die an den Eingängen oder bei der Friedhofsverwaltung zu erfahren sind. Gutes Schuhwerk ist ratsam, da Friedhöfe mit unterschiedlichen Wegebelägen versehen sind.
Der Entwurf geht auf Ferdinand Eichwede zurück, einen Architekten, dessen Name heute in Hannover wenig bekannt ist, obwohl er mehrere bedeutende Grabmäler geschaffen hat. Diese Anonymität zeigt, wie Grabmalarchitekten oft in der Stadtgeschichte übersehen werden.
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