Rømø, Insel in der Gemeinde Tønder, Dänemark
Rømø ist eine dänische Insel im Wattenmeer der Kommune Tønder, die sich südlich von Jütland erstreckt und breite Sandstrände, Dünen und Lebensräume für Wildtiere bietet. Ein neun Kilometer langer Damm verbindet sie mit dem Festland, während eine Fähre regelmäßig zur deutschen Insel Sylt verkehrt.
Die Insel wechselte nach dem Zweiten Schleswigschen Krieg von dänischer zu preußischer Herrschaft im Jahr 1864. Durch die Volksabstimmung in Schleswig kehrte sie 1920 zu Dänemark zurück und erhielt so wieder ihren ursprünglichen Status.
Die St.-Clemens-Kirche aus dem Jahr 1200 zeigt Namensschilder auf den Kirchenbänken, darunter eines von H.P.P. Møller aus der Maersk-Reederei-Familie. Die Schilder erinnern an Inselbewohner, die im 18. und 19. Jahrhundert als Walfänger und Kapitäne auf den Meeren arbeiteten und ihre Heimat mit dem Erlös unterstützten.
Die Strände erlauben direkten Zugang mit dem Auto, sodass sich die Insel gut für Aktivitäten wie Strandsegeln und Kitebuggyfahren eignet. Der Damm zum Festland ist leicht zu befahren, während die Fähre je nach Wetterlage und Gezeiten verkehrt.
Die Strände gehören zu den breitesten in Europa und erlauben das Fahren auf dem Sand, was sie zu beliebten Orten für Kitebuggy-Enthusiasten macht. Bei Ebbe kann man mehrere hundert Meter auf festem Sand unterwegs sein, ohne dass Hindernisse den Weg versperren.
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