Aarhus, Hafenstadt im östlichen Jütland, Dänemark
Aarhus liegt an der gleichnamigen Bucht im Osten Jütlands und verbindet Wohnviertel, Universitätsgelände und Gewerbegebiete mit breiten Fahrradwegen und öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Innenstadt beginnt am Flusslauf, wo Fußgängerzonen auf moderne Bürotürme und Einkaufspassagen treffen, während die Randbezirke in sanfte Hügel und Wälder übergehen.
Die Wikinger gründeten im 8. Jahrhundert einen Handelsplatz an der Flussmündung, um Waren zwischen Skandinavien und dem europäischen Festland zu tauschen. Im Mittelalter wuchs der Ort zur Stadt, erhielt Marktrechte und wurde zum Bischofssitz, bevor Industriebetriebe ab dem 19. Jahrhundert den Hafen erweiterten.
Das lateinische Straßenschild Skolegade und mehrere mittelalterliche Hausreste in der Fußgängerzone erinnern an die ersten christlichen Kirchen und Märkte der Stadt. Viele Straßennamen stammen aus der Handelszeit, als Kaufleute und Handwerker bestimmte Gassen nach ihren Berufen benannten.
Der Hauptbahnhof liegt im Stadtzentrum und bietet direkte Verbindungen nach Kopenhagen sowie zu anderen dänischen Städten. Busse und Züge fahren regelmäßig, während Radwege die meisten Stadtteile sicher und eben erschließen.
Das Freilichtmuseum Den Gamle By zeigt 75 originale dänische Gebäude aus mehreren Jahrhunderten, die aus dem ganzen Land an diesen Ort versetzt wurden. Besucher können durch rekonstruierte Straßenzüge aus verschiedenen Epochen spazieren und sehen, wie Wohnungen und Werkstätten früher eingerichtet waren.
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