Kastell von Kopenhagen, Fünfeckige Zitadelle im Zentrum von Kopenhagen, Dänemark.
Kastellet ist eine fünfeckige Festung in Kopenhagens Zentrum, die von fünf Bastionen und wasserumspülten Gräben geprägt wird. Die Anlage wird durch zwei monumentale Tore mit verzierten Fassaden betreten und enthält eine Kirche, ein Pulvermagazin und eine Kommandantenvilla.
Die niederländische Ingenieur Henrik Ruse entwarf die militärische Festung 1667, nachdem die Schweden Kopenhagen belager hatten, um die Stadtverteidigung zu stärken. Die Anlage wurde als Reaktion auf diese externe Bedrohung schnell fertiggestellt und blieb ein wichtiges Befestigungswerk der Stadt.
Die Zitadellenkirche von 1704 hat spezielle Schallöffnungen in ihren Mauern, durch die gefangene Soldaten Gottesdienste von ihren Zellen aus hören konnten. Diese bauliche Besonderheit zeigt, wie der militärische Alltag mit religiösen Praktiken verwoben war.
Der Zugang erfolgt über Dauerbrücken am südlichen Eingang, von wo aus markierte Wege über das Gelände führen. Die flache, offene Anlage ist leicht zu erkunden, und die meisten Bereiche sind frei zugänglich.
Ein funktionierender Windmühle aus dem Jahr 1847 auf dem Königsbastion produziert immer noch Mehl und bewahrt damit ihre ursprüngliche Aufgabe. Diese Mühle zeigt, wie die Festung sich selbst versorgen musste und noch heute ein Handwerk aus dieser Epoche praktiziert wird.
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