Tunø, Autofreie Insel in der Gemeinde Odder, Dänemark
Tunø ist ein autofreies Eiland in der Kattegat-See mit einem Dorf und etwa 60 Bewohnern. Die Insel wird mit kleinen Häusern, Feldern und der markanten Kirche geprägt, zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkundet.
Im Jahr 1216 übertrug König Valdemar II. die Insel an den Bischof von Aarhus, wodurch sich ihre Kontrolle änderte. Diese kirchliche Herrschaft prägte die Inselgemeinschaft über Jahrhunderte.
Die Tunø-Kirche stammt aus dem 14. Jahrhundert und zeigt Kirchenstühle von 1520 mit den Wappen des Bischofs Niels Clausen Skade von Aarhus. Diese Verzierungen erzählen von der kirchlichen Autorität, die lange Zeit über die Insel herrschte.
Man erreicht die Insel mit einer einstündigen Fährfahrt von Hou aus. Vor Ort sind Fahrrad und Traktor die einzigen Fortbewegungsmittel, daher sollte man bequeme Schuhe mitbringen.
Der Kirchenturm wurde 1820 auf 31 Meter Höhe erweitert und diente lange als Leuchtturm und religiöses Gebäude zugleich. Pfarrer übernahmen historisch die Aufgabe des Leuchtturmwärters.
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