Freistadt Christiania, Autonome Gemeinschaft in Christianshavn, Dänemark.
Freetown Christiania ist eine selbstverwaltete Siedlung auf einem ehemaligen Militärgelände in Christianshavn, die sich über 34 Hektar erstreckt. Innerhalb der Umzäunung befinden sich selbstgebaute Häuser, Cafés, Werkstätten und Veranstaltungsorte, die entlang unbefestigter Wege und grüner Flächen verteilt sind.
Im September 1971 besetzten Anwohner ein aufgegebenes Kasernengelände und erklärten es zu einer freien Zone. Die dänische Regierung verabschiedete 1989 ein Sondergesetz, das den Status der Siedlung rechtlich anerkannte.
Die Bewohner organisieren eigene Veranstaltungen wie Konzerte und Ausstellungen, die oft in umgebauten Werkstätten oder im Freien stattfinden. Man sieht selbstgemachte Schilder, provisorische Bühnen und einen lockeren Umgang mit öffentlichem Raum, der sich vom Rest der Stadt unterscheidet.
Die Eingänge sind tagsüber frei zugänglich und führen in ein Netz aus Wegen, auf denen man sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewegt. Fotografieren ist in manchen Bereichen nicht erlaubt, und entsprechende Hinweise stehen an mehreren Stellen.
Auf dem Gelände gibt es eigene Briefmarken und eine lokale Währung namens Løn, die in einigen Geschäften akzeptiert wird. Außerdem betreibt die Gemeinschaft einen eigenen Kindergarten und eine Poststelle.
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