Kleiner Belt, Meerenge und Ramsar-Gebiet zwischen der Halbinsel Jütland und der Insel Fünen, Dänemark
Die Kleine Beltstraße ist eine etwa 50 Kilometer lange Meerenge zwischen der Jütländischen Halbinsel und der Insel Fünen mit Tiefen bis zu 81 Metern. Das Gewässer verbindet die Ostsee mit dem Kattegat und wird von zwei modernen Brücken überquert.
Die Meerenge war seit dem Mittelalter eine wichtige Schifffahrtsroute für die dänische Marine. Sie spielte eine strategische Rolle, bis Fähren und später Brücken die Überquerung vereinfachten.
Die Gemeinden rund um die Meerenge bewahren Fischertradionen, die sich in den Häfen durch alte Schiffe und Museen zeigen. Diese maritime Vergangenheit prägt noch heute das Leben in den Küstenstädten.
Die beiden Brücken ermöglichen eine einfache Überquerung für Autos und Fußgänger zwischen Jütland und Fünen. Die ältere Brücke wird von Bussen und leichten Fahrzeugen genutzt, während die neuere Hängebrücke die Autobahn E20 trägt.
Diese Gewässer beherbergen die weltweit höchste Konzentration von Hafenschweinswalten, die das ganze Jahr über regelmäßig beobachtet werden. Die Sichtungen dieser Meeressäuger locken Naturbeobachter an, die von den Brücken oder vom Boot aus nach ihnen Ausschau halten.
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