Tybrind vig, Unterwasser-Ausgrabungsstätte in Lillebælt, Dänemark
Tybrind Vig ist eine unterwasser archäologische Stätte in der Lillebælt-Meerenge, wo sich Reste von Siedlungen aus der Steinzeit auf dem Meeresboden befinden. Die Ausgrabungen legten Werkzeuge, Strukturen und Überreste von menschlichen Gemeinden frei, die hier vor etwa 6000 Jahren lebten.
Die Stätte bewahrt Spuren menschlicher Besiedlung zwischen 5600 und 4000 v. Chr., aus der Zeit, als Menschen der Ertebølle-Kultur an diesen Küsten lebten. Systematische Ausgrabungen zwischen 1977 und 1987 brachten diese archäologischen Schätze an die Oberfläche.
Die Funde zeigen, wie Menschen hier Fischerei betrieben und mit natürlichen Materialien arbeiteten. Diese Erkenntnisse helfen uns zu verstehen, wie Küstengemeinden vor tausenden Jahren lebten und ihre Werkzeuge herstellten.
Das Gelande befindet sich unter Wasser und ist daher nur fur spezialisierte Taucher mit entsprechenden Genehmigungen zugänglich. Besucher konnen an gefuhrten Tauchexpeditionen teilnehmen, die von lokalen Organisationen angeboten werden.
Der feuchte Meeresboden hat organische Materialien wie Textilien und Holzgegenstände konserviert, die normalerweise auf dem Land verfallen wurden. Diese seltenen Funde geben einen Blick auf das alltägliche Leben dieser alten Gemeinden, das sonst verborgen bliebe.
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