Schloss Vallø, Renaissanceschloss in Valløby, Dänemark
Vallø ist eine vierteilige Burganlage auf einer kleinen Insel mit einem Wassergraben und Ecktürmen an jedem Ende. Die symmetrische Anordnung der Flügel und die befestigten Türme schaffen ein typisches Erscheinungsbild eines Renaissanceschlosses.
Die Burg wurde ab 1586 unter Mette Rosenkrantz errichtet und erhielt während des 16. und 17. Jahrhunderts weitere Flügel und Türme. Später wurde sie 1737 zu einer Stiftung umgewandelt, die unverheirateten Adelsfrauen Zuflucht bot.
Die Burg war lange Zeit ein Zufluchtsort für unverheiratete Töchter aus Adelsfamilien, die hier Sicherheit und Gemeinschaft fanden. Diese Rolle prägt bis heute das Verständnis des Ortes als Ort der Zuflucht und weiblichen Unabhängigkeit.
Das Innere der Burg ist privat, aber Besucher können den Innenhof tagsüber und den umgebenden Park bis zum Sonnenuntergang erkunden. Der Innenhof ist von 10 bis 18 Uhr geöffnet und der Park bietet Pfade zum Wandern in den schönen Gärten und unter alten Bäumen.
Die umliegenden Ländereien erstrecken sich über Felder und Wälder und werden durch Landwirtschaft, Forstwirtschaft und andere Aktivitäten bewirtschaftet. Diese größeren Besitztümer zeigen, wie die Burg nicht isoliert stand, sondern Teil eines wirtschaftlichen Komplexes war.
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