Bahnhof København H, Art Nouveau Bahnhofsgebäude in Vesterbro, Dänemark.
København H ist der größte Bahnhofskomplex Dänemarks in Vesterbro mit sieben Bahnsteigen und dreizehn Gleisen. Die Fassaden zeigen kunstvolle Details im Jugendstil, während im Inneren Geschäfte, Restaurants und Serviceschalter auf mehreren Ebenen verteilt sind.
Das von Heinrich Wenck entworfene Gebäude wurde 1911 eröffnet und ersetzte einen früheren Holzbau, der wegen militärischer Beschränkungen außerhalb der Stadtmauern errichtet worden war. Die neue Konstruktion ermöglichte direkte Verbindungen in die Innenstadt und markierte den Übergang zu einem modernen städtischen Verkehrsnetz.
Der Name København H leitet sich vom dänischen Wort „Hovedbanegård
Die Anlage ist vom frühen Morgen bis spät abends geöffnet und bietet Reisenden Geschäfte, Restaurants, Informationsstellen, Geldwechsel und Gepäckaufbewahrung. Aufzüge und Rolltreppen verbinden die verschiedenen Ebenen und erleichtern den Zugang zu allen Bahnsteigen.
Die Gleise liegen etwa 3 Meter über dem Meeresspiegel, was in der flachen Topografie Kopenhagens eine leichte Erhöhung darstellt. Diese Höhenlage half, Überschwemmungen bei Hochwasser zu vermeiden und ermöglichte den Bau von Unterführungen für Fußgänger und Straßenverkehr.
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