Trekroner, Seefestung am Eingang des Kopenhagener Hafens, Dänemark
Trekroner Fort ist eine Steinburg auf einer künstlichen Insel am Eingang des Kopenhagener Hafens. Die Struktur umfasst Wehrgänge, Geschützplätze und innere Kammern, die in ein dichtes Mauersystem integriert sind.
Die Grundlagen der Festung wurden 1713 mit absichtlich versenkten Schiffen angelegt, darunter das Schiff Trekroner, das der Anlage seinen Namen gab. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Struktur erweitert und verstärkt, um mit neuen militärischen Anforderungen Schritt zu halten.
Die Festung zeigt Merkmale des dänischen Militärbaus aus dem 18. Jahrhundert, die heute noch sichtbar sind. Besucher können alte Kanonenstände und Kasematten erkunden, um zu verstehen, wie die Verteidigung des Hafens funktionierte.
Das Fort ist nur per Boot erreichbar, das von einem Anleger in der Stadt aus fährt. Besucher sollten mit instabilen Bedingungen auf dem Wasser rechnen und angemessene Kleidung mitbringen, da die Insel wenig Schutz vor Wind bietet.
Das Eiland wurde mit den Überresten von mindestens drei Kriegsschiffen als künstlicher Grund gegründet, ein ungewöhnliches Gründungsverfahren, das heute noch unter der Festung verborgen liegt. Diese Methode war praktisch, da abgewrackte Schiffe verfügbar waren und gleichzeitig Hauplatz im geschäftigen Hafen sparten.
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