Guldborgsundbroen, Stahlbrücke in Guldborg, Dänemark.
Die Guldborgsund-Brücke ist eine Stahlkonstruktion, die die Inseln Lolland und Falster über die gleichnamige Meerenge verbindet und eine Gesamtlänge von 180 Metern aufweist. In der Mitte der Brücke befinden sich zwei Klappabschnitte, die sich für die Schifffahrt öffnen lassen, während der Rest des Bauwerks dem Straßenverkehr dient.
Das Bauwerk wurde 1933 erbaut und im Oktober 1934 von Prinz Axel von Dänemark eingeweiht und stellt einen wichtigen Übergang zwischen den beiden Inseln dar. Die Kombination aus Stahlbogen und Klappfunktion war damals eine bemerkenswerte technische Lösung für die gleichzeitige Bewältigung von Straßen- und Schiffsverkehr.
Die Brückenkonstruktion zeigt die dänischen Ingenieursfähigkeiten der 1930er Jahre durch die Kombination von Stahlbogendesign und Klappmechanismus.
Die Brücke ist für den Straßenverkehr völlig zugänglich und Fußgänger können sie ebenfalls überqueren und dabei die Wassersicht genießen. Es ist hilfreich zu wissen, dass die Klappsektion zu bestimmten Zeiten angehoben wird, um Segelbooten und größeren Schiffen den Durchgang zu ermöglichen.
Die Brücke verdankt ihre besondere Bedeutung der seltenen Kombination von Durchbogenkonstruktion und Klappfunktion, was sie zu einer technischen Besonderheit ihrer Epoche machte. Diese Doppelfunktion ermöglichte es, sowohl durchgehend fahrende Fahrzeuge als auch vorbeifahrende Segelschiffe zu bedienen, ohne dass eine der beiden Funktionen Vorrang hätte.
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