Ochseninseln, Inselgruppe im Flensburger Förde, Dänemark.
Okseøer sind zwei kleine Inseln in der Flensburger Förde nahe dem Dorf Sønderhav. Die beiden Eilande, Store Okseø und Lille Okseø genannt, umfassen zusammen eine Fläche von etwa 11 Hektar und liegen in der süddänischen Meeresbucht.
Der Name der Inseln geht auf mittelalterliche Aufzeichnungen zurück, als König Waldemar II. diese Eilande 1231 als Oxenör minor et major dokumentierte. Diese frühe Erwähnung zeigt, dass die Inseln seit dem Mittelalter bekannt und in regionalen Aufzeichnungen verankert sind.
Die Dänische Naturschutzbehörde verwaltet Store Okseø, während Lille Okseø seit 1963 ein Schullandheim eines Kopenhagener Lehrerverbands beherbergt.
Nur Store Okseø ist für Besucher zugänglich, muss aber per Boot oder Kajak erreicht werden. Besucher sollten ausreichend Trinkwasser mitbringen und sämtliche Abfälle beim Verlassen der Insel mitnehmen.
Im frühen 18. Jahrhundert war Store Okseø ein bekanntes Zentrum für Schiffbau mit mehreren Generationen der Familie Issack, die dort Werftarbeiten durchführte. Diese Zeit prägte die Insel als wichtigen Ort maritimer Handwerkstradition.
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