Skuldelev-Schiffe, Wikingerschiff-Fundstelle im Roskilde-Fjord, Dänemark
Skuldelev ships ist eine archäologische Fundstätte am Roskilde Fjord in Dänemark, wo fünf Schiffswracks aus dem 11. Jahrhundert geborgen wurden. Die Wracks umfassen Frachtschiffe, Kriegsschiffe und kleinere Fischerboote, die unterschiedliche Funktionen im nordischen Seeverkehr erfüllten.
Die Schiffe wurden im 11. Jahrhundert bewusst im Peberrenden versenkt, um eine Barriere gegen feindliche Flotten zu bilden. Archäologen hoben die Wracks 1962 und entdeckten, dass sie aus verschiedenen Regionen stammten und unterschiedliche Bauweisen zeigten.
Die Schiffe tragen Namen wie Skuldelev 2 oder Skuldelev 5 und stehen heute für die Verbindung zwischen den skandinavischen Küsten und dem atlantischen Handel. Besucher sehen Werkzeuge und Materialien, die zeigen, wie Handwerker Holz bogen und Planken mit Eisennieten verbanden.
Das Wikingerschiffsmuseum in Roskilde zeigt die originalen Wracks in speziellen Hallen, wo Besucher die Holzstrukturen aus der Nähe betrachten können. Nachbauten in voller Größe liegen im Hafen und dienen als anschauliche Ergänzung zu den Originalen.
Eines der Schiffe wurde in Dublin um 1042 gebaut und zeigt irische Einflüsse in der skandinavischen Schifffahrt. Holzproben belegen, dass Baumaterial aus verschiedenen Wäldern Nordeuropas stammte und über weite Strecken transportiert wurde.
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