Jelling Mounds, Wikinger-Grabhügel in Jelling, Dänemark
Jelling Mounds sind zwei Erde-Hügel, die etwa 70 Meter Durchmesser haben und 10 Meter in die Höhe ragen, mit antiken Runensteine drumherum angeordnet. Die Höhe macht sie aus großer Ferne sichtbar und ihre Lage zeigt sowohl ältere als auch neuere Monumente auf demselben Gelände.
Ein König des 10. Jahrhunderts ließ diese Hügel errichten, wobei der nördliche einen Holzkammerbau für seinen Vater enthielt. Die Stätte zeigt Veränderungen über mehrere Epochen hinweg und dokumentiert verschiedene Bestattungspraktiken.
Die Stätte zeigt das Übergangsritual zwischen alten Götterverehrungen und christlichem Glauben durch ihre Monumente. Besucher können diese Spannung in der Anordnung der Steinsetzungen und der Hügelstruktur direkt erleben.
Man kann beide Hügel erklimmen und hat von oben einen freien Blick über die gesamte Anlage und die Runensteine. Der Boden kann nach Regen weich sein, also sollte man Schuhe mit guter Bodenhaftung anziehen.
An einem der Steine findet sich eine der frühesten Erwähnungen des Landesnamens in geschriebener Form. Dieses Textfragment ist eines der bedeutendsten Dokumente zur Früheitsgschichte der Region.
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