ASTRID, Synchrotronanlage an der Universität Aarhus, Dänemark
ASTRID ist eine Synchrotronanlage an der Universität Aarhus, die intensive Lichtstrahlen mit anpassbaren Wellenlängen von ultraviolett bis Röntgen erzeugt. Die Einrichtung wird von Forschern aus verschiedenen Ländern für Experimente in Biologie, Materialwissenschaften und Physik genutzt.
Die Anlage begann in den 1980er Jahren als Doppelring, in dem Elektronen oder Ionen gespeichert wurden, und wurde bis 2013 auf diese Weise betrieben. Danach wurde sie umgebaut, um als Beschleuniger für das neue ASTRID2-System zu fungieren.
Das Labor vereint internationale Forscher für Studien in Biologie, Molekularphysik und Nanoskala-Festkörperphysik durch multinationale Zusammenarbeit.
Wissenschaftler können Anträge für Strahlzeitennutzung über verschiedene Programme einreichen, einige davon bieten kostenlose Nutzung für spezifische Forschungsprojekte an. Die Einrichtung wird hauptsächlich von etablierten Forschungsgruppen und Hochschulen genutzt, die über die regulären Antragsverfahren Zugang erhalten.
Die Anlage nutzt eine kontinuierliche Elektroneninjektionstechnik, die einen ununterbrochenen Lichtsstrahl für Experimente aufrechterhält. Dadurch können Messungen ohne Unterbrechung durchgeführt werden, was Langzeitstudien vereinfacht.
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