Boller, Mittelalterliche Burg am Horsens Fjord, Dänemark
Boller ist ein mittelalterliches Schloss in der Nähe des Horsens Fjords in Dänemark, dessen vier Flügel um einen zentralen Innenhof angeordnet sind. Das weitläufige Gelände rund um das Gebäude umfasst Gärten mit Obstbäumen, Feigenbäumen und Kräuterbeeten.
Das Schloss ist erstmals im Jahr 1350 urkundlich erwähnt, als es sich im Besitz von Otte Limbek befand, und wechselte später in die Hände verschiedener dänischer Adelsfamilien, darunter die Rosenkrantz-Dynastie. Jede dieser Eigentümerfamilien hinterließ ihren Einfluss auf das Aussehen und die Nutzung des Anwesens.
Die Gärten rund um Boller sind in mehrere Bereiche aufgeteilt, darunter einen japanischen Garten mit einem kleinen See, der einen deutlichen Kontrast zu den übrigen Bepflanzungen bildet. Wer durch das Gelände spaziert, bemerkt, wie verschiedene Pflanzenwelten nebeneinander existieren, von Heilkräutern bis hin zu Feigenbäumen.
Das Schlossgebäude selbst ist für Besucher nicht zugänglich, die Gärten hingegen sind von April bis Oktober täglich geöffnet. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da das Gelände weitläufig ist und verschiedene Bereiche zu Fuß erkundet werden.
Auf dem Gelände steht eine hohle Eiche, die schätzungsweise 1000 Jahre alt und damit ein Überbleibsel aus der Wikingerzeit ist. Von diesem Baum aus hat man einen Blick auf den Graben, in dem große Karpfen schwimmen.
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