Christinero, Monument und Wald nahe Kolding, Dänemark.
Christinero ist ein Denkmal mit Wald in der Nähe von Kolding, das aus Kalksteinmauern und sorgfältig angelegter Vegetation besteht. Der Ort verbindet ein architektonisches Monument mit umgebenden Waldelementen zu einer geometrisch gestalteten Landschaft.
Das Anwesen wurde 1746 gegründet und nach Gräfin Christina Friis benannt, die diesen eingeschlossenen Gartenraum schuf. Die Gräfin folgte französischen architektonischen Prinzipien, die damals in Europa modern waren.
Das Denkmal trägt Inschriften und Verzierungen, die zeigen, wie der dänische Adel im 18. Jahrhundert französische Gartenkunst bewunderte. Der Ort spiegelt die Vorlieben der Zeit wider und zeigt, wie europäische Stile in Dänemark Einfluss gewannen.
Der Zugang zum Denkmal und den Waldwegen erfolgt über einen Haupteingang, der etwa 500 Meter vom nächsten Parkplatz entfernt ist. Die Wege sind das ganze Jahr über begehbar und die Orientierung ist relativ einfach zu bewältigen.
Die geometrischen Muster des Ortes sollen sich nach astronomischen Berechnungen aus den 1740er Jahren richten. Diese verborgene mathematische Ausrichtung zeigt, wie tief die wissenschaftliche Neugier der Zeit in die Gartengestaltung einfloss.
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