Københavns Politigård, Neoklassizistisches Polizeihauptquartier in Kopenhagen, Dänemark
Das Kopenhagener Polizeipräsidium ist ein Neoclassical-Gebäude mit zwei Innenhöfen unterschiedlicher geometrischer Form und Gestaltung. Der Haupthof wird von einer Kolonnade aus 44 doppelten dorischen Säulen aus dunklem Stein umrahmt, die eine strenge architektonische Ordnung schaffen.
Der Bau begann 1918 unter Architekt Hack Kampmann und wurde nach dessen Tod 1920 von seinem Sohn Hans Jørgen Kampmann zusammen mit Holger Jacobsen bis 1924 vollendet. Das Projekt markiert einen Höhepunkt der dänischen Neoklassik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Das Gebäude spiegelt die Ausdruckskraft der späten dänischen Neoklassik wider, mit klaren Linien und strengen Proportionen, die das Vertrauen in öffentliche Ordnung zum Ausdruck bringen. Die architektonische Sprache wirkt zeitlos und würdevoll, ohne Übertreibung.
Das Gebäude liegt südwestlich der Kopenhagener Innenstadt und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Die Fassade ist von der Straße aus sichtbar, ermöglicht aber keinen freien Zugang zum Inneren für Besucher.
Die Fenster des Gebäudes öffnen sich nach innen, um die Reinheit der äußeren Fassade zu bewahren - eine subtile architektonische Lösung, die Funktion und Ästhetik verbindet. Diese Details zeigen die Sorgfalt, mit der die Gestalter jedes Element des Designs durchdacht haben.
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