Drogdentunnel, Teil der Öresundverbindung zwischen Dänemark und Schweden
Der Drogden-Tunnel ist ein unterirdischer Durchgang mit einer Länge von etwa 4050 Metern, der die dänische Insel Amager mit der schwedischen Insel Peberholm verbindet. Er besteht aus zwei separaten Röhren für Autos und Züge sowie einer zusätzlichen Notröhre und wird durch 20 massive Betonelemente gebildet, die auf dem Meeresgrund in einem Graben verlegt wurden.
Der Tunnel wurde in der Mitte der 1990er Jahre entworfen, um eine Fahrt durch den Øresund-Kanal ohne Beeinträchtigung der Schifffahrt zu ermöglichen und die Störungen durch Eisbildung im Winter zu vermeiden. Das Projekt wurde im Jahr 2000 eröffnet und ist seitdem ein wesentlicher Bestandteil der Verbindung zwischen Kopenhagen und Malmö.
Der Tunnel trägt den Namen des Drogden-Kanals, über dem er verläuft, und verkörpert die moderne Verbindung zwischen Dänemark und Schweden im Alltag. Für Pendler und Reisende ist die Fahrt durch den Tunnel ein Routineerlebnis geworden, das die beiden Länder näher zusammenbringt.
Das Fahren oder Zugfahren durch den Tunnel dauert nur wenige Minuten, da er direkt unterhalb des Meeresbodens verläuft. Die modernen Beleuchtungs- und Belüftungssysteme sind ständig aktiv, um die Fahrt für alle Nutzer sicher und komfortabel zu gestalten.
Der Tunnel war aus konstruktiven Gründen versenkt unter dem Meeresgrund angelegt worden, um keine Luftfahrtgeräte vom Flughafen Kopenhagen zu beeinträchtigen und um Schiffe ungehindert passieren zu lassen. Die künstliche Insel Peberholm, die durch das Projekt entstanden ist, hat sich zu einem wertvollen Naturschutzgebiet mit seltenen Vogelarten entwickelt.
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